Zu den populärsten Werken weltweit zählt das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Am bekanntesten sind die ersten drei Kantaten, die alljährlich in der Vorweihnachtszeit aufgeführt werden und eine festliche und schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest sind. Im neuen Jahr, gleich im Januar kann man vielerorts Kantate 4 bis 6 - die nachweihnachtlichen Kantaten - erleben. Auch in der Kreuzkirche in Dresden mit dem Dresdner Kreuzchor und der Dresdner Philharmonie. Dieser zweite Teil bezaubert und verzaubert durch ein hohes Maß an melodischer Pracht - mit kraftvollen Blechblasinstrumenten und zarten Oboen, mit klangvollen Chören und Chorälen, mit wunderschönen Arien und Rezitativen. Herrliche Töne erheben sich. Freude, Jubel, Glück, überschäumende Erwartung, dazwischen auch Nachdenklichkeit, Zaudern, Ungewissheit, hell und dunkel: wesentliche menschliche Gefühle und Gedanken spiegeln sich wieder, für uns auch heute zu entnehmen und nachvollziehbar. “Bachs Weihnachtsoratorium ist vielschichtig, auch wer es lange und gut zu kennen glaubt, entdeckt immer wieder Interessantes und Wunderbares” - und die Schönheit der einzelnen Stücke erschließt sich erst so nach und nach. Ein festlicher, stimmungsvoller, freudiger, hoffnungsvoller und zuversichtlicher Start in das neue Jahr. Renate Storch




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