Historienepos wird zum Kino-Ereignis des Jahres

Nach längerer Kino-Abstinenz war es mal wieder Zeit für einen großen Film: 

Die Päpstin

Seit gut einem halben Jahr kommt der Trailer im Kino, genau so lang freuten wir uns auf den Film und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Es war eine Reise in das tiefste Mittelalter. Die Männer waren die Krone der Schöpfung und Frauen nur minderwertige Geschöpfe,  in deren  Natur es einfach nicht lag lesen und schreiben zu können. Doch genau in dieser Zeit wurde Johanna geboren, die sich schon früh gegen ihren vorgeschriebenen Weg auflehnte. Sie lernte, gegen den Willen ihres tiefgläubigen Vaters, heimlich das Lesen, Schreiben und Latein. Sie schaffte es durch Ihre Klugheit bis an die Domschule, deren Besuch nur Jungen Männern erlaubt war. Ihr nicht einfacher werdender Weg zwang Sie, sich schließlich als Mann zu verkleiden. So schaffte sie es bis nach Rom an die Seite des Papstes. Nach dem Tod des Papstes (gespielt von John Goodman) wurde sie schließlich unter dem Namen Johannes Anglicus zum ersten Vertreter Gottes auf Erden.  

Egal wie viel Wahrheit wirklich hinter dieser Geschichte steckt, dieser Film ist ein spannender Einblick in das Leben und die Kirche des Mittelalters. Zudem machen die Schauspieler wie Johanna Wokalek und John Goodman sowie die Regie-Leistung von Sönke Wortmann den Film zu einem echten Kino-Erlebnis. 

Für diesen Film: 10 O|K-Punkte 

Marcel

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