Gee whiz but this is a lonesome town

Der Innenhof des Admiralspalast ist in Rottönen illuminiert und verbreitet trotz eisiger Außentemperaturen eine angenehme Wärme. Die Türen öffnen sich und die ersten Konzertbesucher – eine Mischung aus jung und alt, besonders und normal – strömen bereits nach oben. Und dann ist es 21.00 Uhr und eine blonde Frau in einem knielangen Trenchcoat tritt auf die Bühne. Mit einem charmanten „Alo Berlin“ greift sie zur Gitarre – Oshen. Sie wirkt frech und auch ihre Lieder sind wie ein Teil einer komödiantischen Einlage, begleitet von rhythmischen Bewegungen ihres Körpers. Ein gelungenes Entrée und trotzdem wartet das gesamte Foyer auf den Auftritt von Moriarty. Schließlich ist es soweit: die Sängerin Rosemary und ihre 5 Musiker entführen uns mit einer Komposition aus Country, Cabaret und Blues in eine ganz andere Welt. Wunderbar, großartig und mitreißend erzählen sie mit Instrumenten wie Mundharmonika, Kontrabass und Gitarre Geschichten aus einer anderen Zeit, die man auch heute noch fühlt. An diesem Abend hatte das Publikum kein Problem, dem Rat des Buffalo-Liedes Jimmy zu folgen: Be what you are.

http://de.youtube.com/watch?v=l5p4FEk25is

Kathrin Römschied

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