Parteienkommunikation im Web 2.0

Die sogenannte Obamisierung erreicht scheinbar die deutschen Parteien. Wer aber denkt, damit sei nur eine stärkere Ausprägung eines Personenwahlkampfes gemeint, hat weit gefehlt. Was ein Herr Obama den deutschen Politikern voraus hat, ist die Dialogisierung des Wahlkampfes weg von der Einbahnstraßen - Kommunikation.

Bereits seit einigen Monaten verfolge ich aus rein fachlichem Interesse den Obama-Tweed. Der Microblog des Demokraten wird von ca. 60.600 Menschen verfolgt. Obama, oder besser sein Wahlkampf-Team, verfolgen die Kommunikation von knapp 63.000 Usern. Warum ich das hier schreibe, werden sich jetzt einige fragen.

Scheinbar sind unter den Obama-Followern auch deutsche Politiker und schauen sich an, wie Parteienkommunikation im Zeitalter des Dialog-Webs funktioniert. Heute morgen bekam ich eine Twitter-Meldung, dass mein Tweed ab sofort von Bündnis90/Die Grünen verfolgt wird. Bin gespannt, wie sich deren Tweed entwickeln wird.

2 Responses to “Parteienkommunikation im Web 2.0”

  1. Comment by owy — August 20, 2008 @ 3:56 pm

    Die Grünen twittern - ja. Aber nicht sehr fantasievoll. Es sind fast ausschließlich Hinweise auf eigene Meldungen und Stellungnahmen - vor allem ist es unpersonalisiert.

    Da fehlt noch einiges für eine eindrucksvolle Kommuniktation via Twitter…

  2. Comment by MarcoBluethgen — August 20, 2008 @ 4:39 pm

    Stimme ich dir voll und ganz zu. Die stecken diesbezüglich noch richtig in den Kinderschuhen.

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