Holtzbrinck hat seit gestern ein neues Nachrichtenportal am Start. Mit zoomer.de wollen sie alt eingesessenen Schwergewichten wie stern.de oder spiegel.de zeigen, dass man eben doch professionelle, journalistische Inhalte und Inhalte von normalen Nutzern sehr gut miteinander mischen kann. Und vorneweg marschiert kein Geringerer als Ulrich Wickert selbst. Jetzt mag der ein oder andere fragen, wie Ulrich Wickert eigentlich zur typischen Web2.0-Gemeinde passt. Sehr gut, wie ich meine. Äußerlich mag er altern, aber im Geiste ist er frischer als manch ein 25-Jähriger. Er bringt die Erfahrung, Professionalität und eine ordentliche Portion Neugier mit.
Aber zurück zu zoomer. Da werden wohl diverse regionale News-Portale demnächst nachlegen müssen. Bei zoomer kommt der regionale Input von den Nutzern. Und wer ist näher am regionalen Geschehen und Brennpunkten in seinem Gebiet? Es soll ja immer noch Portale geben, die für regionale Beiträge eine “Lesegebühr” verlangen. Dabei dürfte allmählich klar sein, dass sich dieses Bezahlt-Content-Modell tot gelaufen hat.
Ich bin gespannt, wie sich zoomer entwickeln wird.
Marco Blüthgen




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